Sonntag, 5. September 2010

01.01.1970

Kultur ist Identität eines Volkes


Die Zuger Bevölkerung stimmt über die Vereinbarung überregionaler Kultureinrichtungen ab. Neu sollen 2,2 Mio. Franken anstelle von bisher 1 Mio. an die grossen Kulturinstitutionen in Luzern und Zürich gehen. Mit diesen Beiträgen trägt der Kanton Zug auch einen kleinen Lastenanteil an die Betriebskosten der „grossen“ Kulturhäuser bei und zwar gemäss effektiven Besucheranteilen. Eine eigene Zuger Kulturinstitution mit einem ähnlich breiten Angebot käme viel zu teuer. Verkehrstechnisch sind Luzern und Zürich leicht erreichbar und die Zuger Bevölkerung kann dort von überregionalen und internationalen Kulturveranstaltungen profitieren.

 

Luzern und Zürich gehören zu einer attraktiven Kultur-Ergänzung für den Kanton Zug, der auch die hiesige Kultur mit 5,7 Mio. Franken fördert. Ausserdem gehen Beiträge an Zuger Projekte und Veranstaltungen in allen Sparten. Es werden im Kanton Personen unterstützt, die sich einsetzen und begeistern lassen von Theater, Musik, Tanz, Volkskultur, Brauchtum, Literatur oder auch für den Film. An diesem Schaffen wird auch die neue Zuger Kulturvereinbarung mit anderen Kantonen nichts ändern. Denn elitäre Kultur und gelebte, vielfältige Volkskultur befruchten und nützen sich gegenseitig. Ich schätze dies aus eigener Erfahrung. Kultur, welche auch immer, ist für mich ein wichtiger Teil unserer Identität und Verwurzelung.

 

Darum Ja zur Kulturvereinbarung.

 

 

 

 

Hanni Schriber-Neiger

Kantonsrätin Gleis 3 Alternative

Rotkreuz

 

 

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